Schülerlabor am Institut für Pharmazie und Biochemie

Das Institut für Pharmazie und Biochemie (AG Prof. Dr. Claudia Koch-Brandt) bietet in Zusammenarbeit mit dem NaT-Schülerlabor der Universität Mainz folgende Programme in der Biochemie an: Für Schulklassen (Klassenverband mit Lehrer)

Schnupper-Projekttage für Schulklassen in der Biochemie

1. Projekttag: Genetischer Fingerabdruck 

Beschreibung des Versuchs
Bilder zum Versuch
Video zum Versuch

AKTUELL

Alle Termine für das Jahr 2017 sind vergeben.
Sie können sich bis zum 01.10.2017 für das Jahr 2018 anmelden. Bitte benutzen Sie das unter "Anmeldungen" stehende Formular. Alle bis zum 1.10.2017 angemeldete Lehrer/innen werden im Oktober 2017 per Mail angeschrieben. Die Termine für 20187 werden dann im November 2017 vergeben.
Bitte beachten Sie die "Voraussetzungen und Infos". 

Anmeldungen

Voraussetzungen und Infos zur Anmeldung für Schnupper-Projekttage 
Anmeldeformular Schnupperprojekttage für Schulklassen 
 

Für alle Informationen und Terminvereinbarungen betreffend der Projekttage in der Biochemie wenden sie sich bitte an:
Institut für Pharmazie und Biochemie - Abteilung Biochemie
Frau Christina Weindel
Johann-Joachim-Becherweg 30, 55128 Mainz
Tel. 06131-3925839
cweindel@uni-mainz.de

Alle Informationen über die Veranstaltungen des Zentralen Schülerlabors der Uni-Mainz finden Sie unter: 
http://www.nat-schuelerlabor.de
http://mainz.ada-lovelace.com




Schülerlabor Versuch 1: Genetischer Fingerabdruck

Lehrinhalte:
- Genetischer Fingerabdruck: Zielsequenzen, Durchführung, Analyse
- Aufbau und Isolierung von DNA
- Anwendung der PCR
- Gelelektrophorese, Geldokumentation

Beschreibung des Versuchs:
Das Erbgut eines Menschen stammt zur Hälfte vom biologischen Vater und zur Hälfte von der biologischen Mutter. In Form von DNA werden diese Informationen im Kern einer jeden Körperzelle gespeichert. Aus einigen Blut- oder Mundschleimhautzellen kann DNA isoliert werden, und mit Hilfe eines biochemischen Verfahrens, der Polymerasekettenreaktion (PCR), können bestimmte, sehr variationsreiche Bereiche der DNA sichtbar gemacht.
Das DNA-Muster, das man so erhält, bezeichnet man als "genetischen Fingerabdruck". Vergleicht man die genetischen Fingerabdrücke von Vater, Mutter und Kind, so findet man beim Kind exakt die Hälfte der väterlichen und die Hälfte der mütterlichen DNA-Merkmale wieder. In unserem Versuch isoliert jeder Teilnehmer aus Mundschleimhautzellen seine DNA und führt anschließend damit eine Multiplex-PCR durch. In der anschließenden Agarosegelelektrophorese wird das Ergebnis analysiert und unter der Geldokumentation sichtbar gemacht. Jeder Teilnehmer erhält ein Gelbild des Versuchs.

Programmablauf:
9:00 Uhr Einführung in biochemische und gentechnologische Grundlagen zum Versuch, Pipettenerklärung
10:00 Praktischer Teil: DNA-Isolierung aus Mundschleimhautzellen
11:00 Uhr Praktischer Teil: Durchführung der PCR, Gießen der Agarosegele
12:00 Uhr Mittagessen in der Mensa oder auf dem Unigelände
13:35 Uhr Einführung in die Methode der Gelelektrophorese
Praktischer Teil: Auftragen der PCR-Proben, Gelelektrophorese
15:00 Uhr Theorie zum genetischen Fingerabdruck und zur Analyse der PCR-Produkte
16:00 Uhr Praktischer Teil: Betrachten der DNA im Agarosegel unter UV-Licht
Diskussion der Ergebnisse, Abschlussbesprechung

Maximale Teilnehmerzahl: 18.

Bild zum Versuch 1



  

 

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